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Nolde’s erstes Whisky-Erlebnis

Es wa ein lauer Herbsttach, als ich mir ma so überlegte, mit was ich mir denn abends die Birne wegbrennen könnte und da hab ich mia ma gedacht: „Kauf Dia ma nen Whisky, Alda“. Normalerweise bin ich ja Korn- und Biertrinker aus Überzeugung, damals abba bin ich nun halt ma das erste Mal fremdgegangen .. nachdem ich mich für eine Flasche „Jim Beam“ für damals noch 21,99 DM entschlossen hatte, begann ich dann auch abends um 18h mit der Vernichtung des Getränkes. Als ich dann gegen 22h abgeholt wurde, war die Flasche zu 5/6 geleert. Nu bidde nich denken, dass ich ein Weichei wär, da die Flasche nach knapp 4 Stunden noch immer nich leer war. Das hat abba Gründe, zum einem gabs ne kurzweilige Unterbrechung von 45 Minuten und zum anderen genießt man sowat ja. .. ’ne Buddel Korn hätte bei mia nich länger als anderthalb Stunden überlebt. ..Ich wurde also so gegen 22 Uhr abgeholt, hatte das Gefühl überhaupt nich angeschossen zu sein.. tja.. im Nachhinein denk ich abba doch, dass ich ganz gut einen im Kahn hatte, da ich mich irgendwie kaum noch an wat erinnern kann. Fazit: Wer nen Zwani (jaja, damals) oda halt 10 Euronen (heude) über hat, und sich ma wieder gerne die Birne wegbraten will, der sollte sein Geld in einen Whisky investieren. Außerdem gibt es noch einen riesigen Vorteil (zumindest sieht das bei mia so aus): Man bekommt von dem Krams keinen Schädel. Eine Eigenschaft die ich bei  Korn vermisse. Egal.

Prof. Dr. Med. „Straight Edge for Life“ Nolde

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