Riot of Rats, FuzzBeer, Cocksuckers

Als ich Freitagnachmittag mit Micha zu Gilbert und Rob fuhr, hieß es nur: “Wie war dein Tag?” – „Scheisse, und deiner?“ „Jo, auch sehr stressig.“ Bei Gilbert angekommen wollten wir denn auch bald weiter nach Neumünster. Nur Gilbert, „der Schlagzeuger“ kam erst nicht aus dem Arsch. Naja, endlich los. Ich hatte erst so ein komisches Gefühl. Neu-münster? Ist das nicht so’ne Faschostadt? Aber als wir dort im Waldital ankamen, war das alles andere…

Wir sind, glaub ich, ziemlich aufgefallen, so als Punkrocker zwischen all den Punks mit Iro und Nieten – Sehr geil!
Die erste Band nannte sich diesmal Cocksuckers, waren aber auch schon unter anderen Namen aufgetreten. Die Songs waren alles gecoverte Oldies von „Smoke on the water“ bis „Anachy in the UK“. Und die Jungs haben gut eingeheizt.

Als es dann mit FuzzBeer weitergehen sollte, gab es dann ein Problem. Gilbert hatten die Tasche mit seinem Equipment zu Hause vergessen: Becken und Sticks… Nicht da. Ja Scheisse! Er hat dann mit irgendwelchen abgebrochenen Sticks von jemand anderem gespielt.

Naja, mit dem zweiten Anlauf gings dann los mit FuzzBeer. Die Jungs rockten was das Zeug hält, oder die Sticks oder so. Nach so drei Songs kam dann ein Mädel zu Rob. Sein Auto würde gleich abgeschleppt, weil das beim Eingang einer nichtidentifizierbaren Moschee stand. Also musste ich (im  Vollsuff) die Karre umparken.

Wieder angekommen war das   Konzert auch schon fast zu Ende. Die letzten drei bis vier Songs waren dann auch in üblicher FuzzBeer-Manier: Kurz und schnell durchgeknüppelt. Bis Rob zum krönenden Abschluss mit seiner Gitarre kopfüber ins Schlagzeug sprang (Anm.: „fiel“ würde es auch gut treffen. /El  Micha) und sich dort auch ein paar Minuten verfing, bis ihn ein paar freundliche Punks dort rausholten. Geiler Chaotischer Auftritt.

Zum Schluss spielten dann die Riot of Rats. Vier Punker und einer Punkerin mit nem superkrassen langem Iro und Irostacheln. Die Mucke war, wie nicht anders zu erwarten harter, schneller Punkrock. Micha und Ich haben es uns dann auch nicht nehmen lassen, die Punker auf zu mischen und mit zu pogen (Anm.: Zumindest im Bereich der Möglichkeiten eines sehr betrunkenen Menschen /El Micha). Fazit Micha: „Scheisse, ich glaub meine Nase ist schon wieder gebrochen.“ Für meinen Geschmack hat die Band etwas zu lange gespielt (ca. 1,5h) und das Frauengekreische ging nicht nur mir nach ner Zeit tierisch auf die Nerven. Haben auch andere den kopf an der Theke geschüttelt.

Trotzdem wat alles ein saugeiler, feuchtfröhlicher punkiger Abend mit dem man nicht rechnen konnte.

Kommentare | Kategorie: Artikel, Konzerte

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