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Vamos-Kulturhalle in Lüneburg

Jeden  ersten  Freitach  im Monat  steigt im Vamos die Rock´n´Roll-Highschool-Party, was an sich ja nicht unbedingt etwas Besonderes ist. Eigentlich schneidet das besagte Fest nur im Vergleich mit der Schützenfestmusik-versäuchten Garage gut ab, obwohl die Damen und Herren, welche sich hier sammeln dieselben sind. Kurz: Eine „Rummstehrauchundsauf“-Disko, wie sie im Buche steht… wären da nicht die Ordner. Ja! Sie alleine retten mit scheinbar unerschöpflicher Energie immer wieder aufs Neue den Abend. Ein höchst undankbarer Job, dass muss man schon sagen. Immer für ein Späßchen zu haben, die werten Herren.

Zu nächst sollte man unbedingt mal versuchen auf der Fläche vor dem Vamos zu Pogen (in besonderen Fällen reicht es auch, wenn man sich gegenseitig die Unterhosen am Arsch hochzieht). Es wird nicht lange dauern, bis die Wächter dieser „Punkrock-Disko“ mit ihren langen Taschenlampen zur Stelle sind und sich bei dir informieren, ob du erstens, Hilfe brauchst und zweitens noch ganz fit im Kopf bist. Was fällt einem auch ein… einfach zu Pogen…tztz. Kommst du ihrem Anliegen, dieses Rumgehampel sofort zu beenden nicht augenblicklich nach, wirst du dich ziemlich schnell im liebevollen Schwitzkasten wieder finden, oder gar, getrieben wie eine Herde Kühe, auf dem Weg zu deinem Fahrrad/Auto um das Gelände „auf dem schnellsten Wege“ zu verlassen. Jaja, macht schon Spaß mit ihnen.

Wenn dieses mal nicht klappt gibt es noch eine zweite Möglichkeit sich an den Clowns vom Zirkus Vamos zu erfreuen: Man gehe hinein, leihe sich ein Kännchen Kaffe-Sahne an der Theke und tue so, als wolle man einem Gegenüber seiner Wahl eine kleine Dusche verpassen. Nun… In anderen Läden wird einem Schusswaffe, Messer, Schwert und Armbrust abgenommen und hier im Vamos eben die Kaffeemilch. Das ganze mit einem Schulterklopfen und einem mitleidigen/traurigen Lächeln überbracht.

Hachja… Wenn de Ordner nicht wären, dann wäre auch das Vamos nicht mehr was es ist. Man sollte ihnen wirklich jedes Mal aufs Neue danken, wenn man ihnen begegnet.

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Veröffentlicht in Artikel Kolumnen