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Barnabas #3

Allerspätestens seit der ersten Ausgabe von Heiko, Zorro und Co. warte ich immer schon ungeduldigst auf das nächste Machwerk der Hamburger Kollegen. Und irgendwie bekomm ich das Heft jedes Mal auf einen Anderen Weg in meine schmutzigen Hände. Ausgabe eins hab ich noch persönlich getauscht, Nummer Zwei gabs per Post und das dritte Heft hat der liebe Rob in einer Spelunke auf dem Kitz gefunden. Egal. Eine Sache noch vorweg: Ich glaub ich hab in meinem ganzen Leben noch kein Fanzine am Stück gelesen. Zumindest bis zu diesem Barnabas. Das liegt nicht etwa daran, dass da nicht viel drin steht, oder die Schrift so groß ist, nee, der Lesestoff lässt einen, einmal gefangen, bis zum Ende nicht mehr los. Sibbe ist neu an Bord, ein echter Glücksgriff – Passt genau! – und erfreut den werten Leser mit einem Bericht vom Suck-Festival Anfang der 90er. Hm. Klingt ja erstmal komisch. Aber Obacht: Das ist nämlich eine getarnte „Wie ich zum Punk kam“-Geschichte. Der Herr muss ein wahres Elefanten-Gedächtnis haben und dass trotz zünftigen Umtrunkes. Ein paar Seiten weiter folgt ein Fehmarn-Familienurlaub-für-Punker-Eignungstest-Bericht. Was bedeutet: Wieder eine durchgestrichener Name auf meiner Liste künftiger Urlaubsziele. Aber bis ich erstmal Vater bin kann sich da ja noch einiges ändern, nech? Ansonsten findet man außer den üblichen lustig-traurigen Texten von Zorro & Heiko einige Gastbeiträge z.B. über die Saunakultur in Mexiko (Ich hab übrigens ca. zwei Tage vorher „Haus der 1000 Leichen“ gesehen, so mal nebenbei) oder die Punk-kultur weltweit. Für Gehirnakrobaten wird in Form von zwei Rätseln gesorgt. Goiles Heft – Kaufen!Was das Angebot mit dem Kasten Bier vor der Haustür angeht, geb ich das einfach mal im Namen der Akrox-Belegschaft gleichfalls zurück. Vielleicht vorm Fischkopp, Man sieht sich!

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Veröffentlicht in Print Reviews