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Bloated Goat – Go Go Go

“Schön dreckiger Rock’n’Roll” denk ich beim ersten Song. Eine Spur zu langsam vieleicht, dafür aber mit einem Gesang der doch ziemlich stark an Fat Mike von den NoFxen erinnert. Könnte aber auch der dicke, bärtige von Nashville Pussy sein… Vielleicht ja sone Mischung von beiden. Das kann man dann auch bei den vier folgenden Songs sagen. Um genau zu sein, nun, es gibt da diesen Spruch “kennst du eines, kennst du alle” oder so. Passt hier leider auch ganz gut. Vielleicht ist es auch einfach nur der Ureigene Stil von Bloated Goal, der sich halt ziemlich stark in allen Songs widerspiegelt. Kurz: Das hört sich alles irgendwie gleich an. Kommt noch die Frage auf, was Bobo (Vox), Peet (Git), David (Dru) und Andi (bass) mir (dem momentanen Zuhörer) mit dem ersten Song da sagen wollen. “Get down on your Knees baby and open your mouth..“ heißt es dort so schön. Nun, vermutlich jetzt aus dem Kontext gerissen, aber meine beschränkten Englischkenntnisse und somit auch die geringe Motivation mich durch Songtexte zu ackern, hindern mich nun einfach mal daran, weiter darauf ein zu gehen. Ich stell den Auszug einfach mal so in den Raum und wende mich dem Fazit zu: Einzeln sicher geeignet für Motorradpartys oder Autobahnfahrten mit bis zu 130 Km/h, auf Dauer aber zu Lahm und somit ein wenig Langweilig. Außerdem ist der eingespielte Applaus am Anfang von Come on vielleicht eine Spur zu hoch gestapelt. Ein Tick so zu sagen.

(Loony Groove Rec./CD)

Veröffentlicht in Reviews Tonträger