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Lama – Island of Madness

Wirklich Schade, dass der Sommer (Wie jetzt, war der schon?) nun schon vorbei ist. Ansonsten wäre diese Scheibe fix-wie-nix auf nem Tape gelandet, das Tape im Kassettenrecorder und dieser wäre sofort vom mir zum nächst besten Baggersee geschleppt worden. Da das ja nun wegen Eiszapfen-Gefahr nicht mehr geht, wird mir diese Platte eben den Winter versüßen. „Was für ein Schleimscheißer!“ wird wohl so mancher jetzt sagen. Is mir schnurzpupwurscht! Diese Scheibe der Schweizer Band Lama hat wirklich (fast) alles, was eine gute Ska-CD meiner Meinung nach haben muss. „Fast“ sage ich, weil das Tempo der Songs ruhig noch ein wenig angehoben werden könnte, nicht aller, aber einiger.

Das letzte Mal dass ich etwas vergleichbar Gutes (in Sachen Ska) gehört hab, war 2002 in Roskilde wo Skalar als letzte Band spielten. Und da haben zwei Typen mit Mollis jongliert und ein paar andere säckeweise Joints in die Menge geworfen. Es will also was heißen!

Um aber mal auf dem Punkt zu bleiben, bzw. zu kommen, noch ein paar schleimige Kommentare: Die Songs haben sehr nette Melodien, der Sänger eine sehr passende Stimme und was die Mugge im Allgemeinen angeht, siehe oben.

Das einzig beknackte an der Scheibe, dass ich nach langem warten (im wahrsten Sinne des Wortes) fand war der Hidden-Track. Nicht der Song selbst, aber dass man da echt ne halbe Stunde leere CD dazwischen hat. Repeat und solche Scherze is also nicht. Naja, da werd ich wohl auch noch mal drüber weg sehen können.

(2003/CD) 11 Tracks + 1

Veröffentlicht in Reviews Tonträger