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Plastic Bomb #73

Neues aus der bombenförmigen Plastikwelt. Micha hat haarige Männerprobleme die in einem Gemetzel (Plastic Bomb Lagerverkauf?) enden, während Helge dem akustischen Folk Punk seine Liebe gesteht und es gleichzeitig nicht so schön findet, dass es soviel Krieg in der Welt gibt. Ronja geht (nicht) auf Party Safari, Philipp nicht auf die Stuttgart 21 Demo und Basti zum Punk im Pott. Okey.

Plastic Bomb #73
Plastic Bomb #73

Im Großen und Ganzen finde ich diese Ausgabe gestaltungs-mäßig zwar eher mittelprächtig, aber der Inhalt macht ja die Wurst. Allerdings: Die beiden Partyberichte find ich doof, besonders und vor allem deshalb, weil ich nicht da war. Ausgleichen tut das aber gleich am Anfang das Interview mit Anti-Flag. Die Leute, deren Musik mir zwar schon seit Jahren auf Grund Überhörung tierisch auf den Sack geht, haben doch immer was Interessantes zu erzählen. Yuppicide kannte ich noch nicht, wird aber in Zukunft mal die Augen offenhalten. Das gefühlte 100. Interview dieses Jahr mit Youth Brigade war auch OK, wie auch die restlichen dieses Heftes. Etwas das für mich dieses mal wirklich herausstricht ist das Interview mit P., einem ehemaligen Nazi der nun (linker) Punk ist und relativ offen über seine Vergangenheit und die rechte Szene spricht. Da konnte ich echt kaum zwinkern. Fast ganz am Ende des Heftes (also vor den letzten 10 Seiten Werbung) kam noch mal der Schocker schlechthin: Inner Conflict haben nun einen Schlagzeuger!! Nie wieder Witze über den Drumcomputer!

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Veröffentlicht in Print Reviews