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PUNXNOTDEAD #4

Da muss ich mir schon auf den Cover von nem ultraharten, pubertierenden, pseudopolitischen Nachwuchspunk sagen lassen, ich solle mich von Normen und Klischees trennen, weil sich das damit reimt, das Punk vom Kopf ausgeht?! Ok. Lass ich so durchgehen. Aber nur weil Motte seinen 15. Geburtstach (Am Erscheinungstag, jetzt ist er schon 16) hatte. In der Kleinanzeigenrubrik stoße ich auf eine Anzeige der Fanzinekiste, welche mich auf „Ideen“ bringt, die vergesse ich aber fast wieder, in der Verwirrung der nächsten Seite, wo es um Rauchen geht und deren Zweck ich nicht so ganz begreife. Das ist halt Punk, das rafft man halt nicht, offenbar.

PUNXNOTDEAD #4
PUNXNOTDEAD #4

Weiter geht’s mit Interviews zu Themen wie kollektiver Brechreiz, Emos verkloppen, geile Brötchen und Max (die Torpedo Pottsau), gefolgt von nem sehr coolen Text namens „Macht nicht kaputt, was andere für auch aufgebaut haben“. Da trifft der Bengel genau ins Schwarze! Die darauffolgende Witze-Seite ist aber eher ein Griff ins Klo. Das kannst du inne Schülerzeitung packen oder Knox schicken, damit er die bei Punkrockers-Radio erzählen kann (der lacht da immer so wie Jedimeister Yoda). Im restlichen Heft ist egentlich nur noch die Seite mit den Reviews zu mehreren Ausgaben zweier 80er Fanzines interessant. Den Bericht zum Punktreffen… Naja. Die Bilder kann man nicht erkennen und da war ich auch nicht. Alles in allem aber wieder mal ein gutes, rumpeliges Heft.

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Veröffentlicht in Print Reviews