Rocking Horse Allstars – Bitches + Black Jack

(DIY/2004/CD)

Da ham se im LKH wohl wieder vergessen die Tore dicht zu machen. Gott sei dank, sag ich dazu, denn ansonsten wären wir wohl nie in den Genuss dieser verdammt goilen Scheibe gekommen. Wer sich das Akrox #3 gezogen hat, konnte sich ja schon mal die ersten zwei Sahnestücke gepflegt in die Ohren schieben. Und wer nicht zu diesem Club der Wissenden gehört sollte nun aber fix aus’m Arsch kommen und sich die Platte der fünf Lüneburger besorgen. Ok. Für die mickrige Schmiere hab ich nu wohl erstmal genug geschleimt. Kommen wir also zum Inhalt:

So ziemlich alles was zu Punkrock gehört findet hier seinen Platz. Allerdings immer mit der guten Priese Rock`n`Roll verfeinert. So findet man Tracks, die einen an Combos wie Nashville Pussy erinnern und hört dann wenige Sekunden später schön melodischen Ami-Punk. Aber dank der anscheinend recht belastbaren Röhre von Sänger MC Oh Bee (?!) gibt’s als Zuckerstückchen (so zu sagen) noch zwei bis drei ziemlich fixe Hardcore-Kracher. Gut so das!

Jaja, die Rocking Horse Allstars sind schon so welche. Eine der wenigen Bands, die (zumindest auf ihrer neuen) Platte genauso abgehen wie Live. Und das will schon was heißen!

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