„Saint Cocaine bedeutet Momente, in denen alles außer Kontrolle gerät und Rock`n`Roll die einzige Konstante ist … es bedeutet Bulldozer Blood’n’Roll“. Rock`n`Roll als einzige Konstante? Gott bewahre! So viele verschiedene Versionen die von dem einstigen Revolten-Soundtrack schon gibt, lassen einen das o.g. schwerlich nachvollziehen. Aber vermutlich hilft es sich beim Grübeln die Platte von Torsten, Micha (irgendwie hat fast jede Band mind. Einen Micha dabei…) und Kurt anzuhören. Ich
jedenfalls kam zu folgender Ansicht: Saint Cocaine bedeutet Musik, die ungemein für Autobahnfahrten in höheren Geschwindigkeitsbereichen oder schön düstere Fabrikhallen-Partys geeignet ist. Wenn man mal den Gesang (für den der Sänger sicherlich jeden Lemmy-Ähnlichkeitswettbewerb gewonnen hätte) außer Acht lässt, ist da ne gesunde Priese Abwechslung bei, die aber trotzdem nicht außer Kontrolle gerät. Schön fix vorgetragen, doch immer bereit auch mal ein paar ruhigere Töne in den Vordergrund zu stellen. Beim ersten reinhören, war ich ja ehrlich gesagt nicht so überzeugt. Jetzt geht mir das ganze aber schon besser ins Ohr, obwohl ich normalerweise nicht so der große Motörhead-Fan bin. Weiter so.


