Akrox Fanzine #7

Akrox Fanzine Ausgabe 7

Infos:
2013, A5, 56 S., Auflage: 250

Inhalt:
Interviews mit Thommy (Skankshot, Uga Uga Tapes, Brot Fanzine und Loser Youth), Ulf (Goodbye Jersey, Rantanplan) und einem Bewohner der letztes Jahr geräumten/abgerissenen Frommestraße 4 in Lüneburg. Außerdem gibt es ein fettes FuzzBeer Special und was kleines zum 10-Jährigen Akrox Geburtstag. Dazu noch ne Menge Berichte, Artikel und Reviews.

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Reviews zur Ausgabe:
Punkrock! Fanzine: Irgendwann ist ja wohl immer das erste Mal und für mich eben heute: Ich darf das Akrox-Fanzine aus Hamburg/Lüneburg besprechen. Ein schickes schwarz-weißes Zine in A6. Eigentlich ein komplettes Ego-Zine von ElMicha, der alle Artikel und Reviews schreibt und auch die Interviews führt. Da man ja als Fanziner selbst weiß, was das fpr ein Stress ist, ziehe ich hier schon mal den Hut davor, ein ganzes Heft allein zu füllen. Und der Inhalt weiß auch zu gefallen. Am besten hat mir das Skanshot-Interview gefallen. Auch wenn ich die Band nicht kannte, so hörte sich das alles sehr interessant an und die Jungs scheinen auch das Herz am richtigen Fleck zu haben. Da will ich auf jeden Fall mal reinhören. Die komplette und ausführliche Geschichte von Fuzzbeer, der alten Band des Herausgebers, war ebenfalls spannend zu lesen, auch hier war mir die Band völlig unbekannt. Der Ausflug in die Blauzone war nicht besonders ergibig, hat mir aber eine Busfahrt verkürzt und schmunzeln musste ich auch mindestens ein Mal. Richtig spannend wurde es als die Leute aus dem ex-besetzten Haus Fromme in Lüneburg über die Räumung berichteten. Da kann man nur fassungslos mitlesen, wie hier wieder die Rechte gebrochen wurden. Kein Tag ohne! Insgesamt sehr schönes Zine, auch gut gelayoutet. Das sollte man sich mal holen, wenn man es irgendwo stehen sieht. /Martin

Moloko Plus: Persönlich, lokal und witzig ist das, was Mastermind ElMicha hier in seiner Nummer 7 zu Papier bringt. Und weil er gleichzeitig 10-jähriges feiert, ist das einen Rückblick auf die vergangenen Nummern wert. Inhaltlich gibt es einen Konzertbericht auf Plattdeutsch, eine Persiflage auf die Globalisierung des Punk, eine Auseinandersetzung mit dem Alkoholkonsum in der Szene und viel über… Weiter lesen

Underdog Fanzine: El Micha hat eine Pechsträhne. Er verliert sein Handy, sein Fahrrad wird geklaut und begnügt sich vielleicht, um den Frust zu verdrängen und vergessen, mit elementaren Dingen wie Essen, Wohnen und Liebe. Da tut eine Retrospektive gut, ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. El Micha denkt an alte Zeiten und Fanzinetage zurück, reflektiert die vorangegangenen 6 AKROX-Ausgaben, die – so selbstkritisch ist er wenigstens – “ein paar schlechte Comics, belanglose Zeitungsschnipsel und sehr kurze Berichte enthalten. Punk op Platt finde ich ganz interessant, sollte sich Kollege “Der Semann” vom Kabeljau-Kartell mal aneignen. “Sapperlot!” Mit Tommy von SKANKSHOT/LOSER YOUTH/UGA UGA TAPES folgt ein gemütliches 5 Uhr-Tee-Gespräch, der keine Lust hat, dass “irgendwelche Leute unsere Musik benutzen, um Profit zu generieren”. Im Anschluss zieht es El Micha und IronieLZ in die Arktis, um den Punk zu suchen. Den finden sie auch und tanzen Robben-Pogo und trinken Lebertranschnaps. Weiter lesen

Der gestreckte Mittelfinger: Die siebte Ausgabe des Akrox macht vieles richtig, kaum etwas falsch und ergibt in der Summe ein richtig gutes Fanzine!
Sieben Ausgaben in zehn Jahren – das nenne ich mal eine prima Erscheinungsfrequenz. Damit ist ElMicha fast so langsam wie ich, hehe. Ähnlich wie bei mir, ist die Nummer 7 also eine Jubiläumsausgabe des Akrox. Herzlichen Glückwunsch! Auf die hoffentlich nächsten zehn Jahre! Angesichts des Jubiläums, verwundert es nicht, dass Micha die vergangenen sechs Ausgaben des Akrox selbstkritisch Revue passieren lässt. Ähnlich verfährt er mit dem Bericht über seine alte Band Fuzzbeer… Weiter lesen

Alleiner Threat: Sein wir mal für einen Moment ehrlich: Ich finde Fanzines geil! Also geil, im Sinne von super cool, dass sich Menschen Mühe machen Gedanken, Ideen und Anderes in einen Rechner zu hacken und dann an die Umwelt zu verteilen, nicht im Sinne von sexuell antörnend oder erotisch sonstwas. Geil, you see?! Waren Fanzines in der Vergangenheit das Medium des Austausches der Szene, der Gedankenanstöße, der politischen Diskussion, der Weiterentwicklung von Punk/Hardcore und dem ganzen Subsumarium drum herum, sind sie das – so realistisch muss man sein – heute nicht mehr. Klar, vielleicht können die großen Drei (Plastic-Trust-Ox) da noch was anstoßen, aber… Weiter lesen

OX Fanzine: Das Akrox versteht sich laut Impressum als Rundbrief an Freunde und so liest es sich – positiv gesehen – auch. ElMicha schreibt das Ding fast im Alleingang und benennt es daher selbstironisch als „Ego-Zine“. Inhaltlich passt das ebenfalls, denn es gibt einen kurzen Abriss über zehn (!) Jahre Akrox. Auch ElMichas Ex-Band FUZZBEER wird mit einer ausführlichen Retrospektive bedacht. In die Gegenwart geht es mit einen SKANKSHOT- und einem RANTANPLAN Interview, sowie mit einem lesenswerten Bericht über die Frommestraße in Lüneburg. Fanzine-Reviews gehören natürlich ebenfalls zur Ausstattung. ElMichas Gedanken zum Thema „Saufen“ und „Violent Dancing“ mögen vielleicht nicht für jedermanns/fraus relevant sein, sind aber dafür charmant und runden das Ganze ab. Ein „Ego-Zine“ halt! / Michael Schramm

Trust: Das AKROX #7 ist erschienen. In der neuen Nummer erwarten den Leser Interviews mit Thommy von SKANKSHOT und LOSER YOUTH, Ulf von GOODBYE JERSEY, RANTANPLAN und einem Bewohner der geräumten Frommestraße 4 in Lüneburg. AUßerdem gibt es ein FuzzBeer Special und was kleines zum 10-Jährigen AKROX Geburtstag. Dazu kommen noch ne Menge kleine und größere Berichte, Artikel und Reviews. /Spastian

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