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Barnabas #2

Was hat Heidi Kabels Urin mit dem Niedergang der DDR zu tun? Wie funktioniert der virtuelle Schwanzvergleich? Und gibt es tatsächlich eine schlechtere Sendung als Sexy Clips auf HH1? Tja, das sind Dinge die in diesem Heft endlich mal eindeutig geklärt werden. Wurde aber auch mal Zeit. Ich meine, wer will schon in Unwissenheit ins Jenseits wandern? Neben den o.g. Fragen des Seins sorgen Berichte von gescheiterten Revolutionen und der Vorbereitung/Durchführung eines netten Grillabends für Kurzweil bzw. den dringenden Wunsch sich doch endlich mal von der Fleischeslust (im wahrsten Sinne des Wortes) los zu sagen. Gedanken zur letzten Hamburger Wahl, ein geklauter Bahamas-Text (Vieleicht sollte bei der näxten Ausgabe doch noch ne Lupe mit beigelegt werden…), der glaube ich um irgendwelche Merkwürdigkeiten ging – kann ich aber nicht garantieren, da ich ständig um mehrere Zeilen verutschte und dann frustriert aufgab, ein Haufen Platten-/Fanzinereviews und ein (anscheinend feucht fröhliches) Interview mit den Betreibern vom neuen Fischkopp-Plattenshop (Grabenstrasse 4), runden das ganze in gewohnter Manier ab. Apropos gewohnte Manier. Das Layout ist diesesmal, obwohl man auf dem ersten Blick das Barnabas erkennt, schon um einiges besser geworden. Man muß sich zwar imme noch alles duchlesen, wenn man wissen will worum es geht, aber das ist ja auch der Sinn der ganzen Angelegenheit. Nicht wahr? Mir gefällt das Heft auf alle Fälle und ich freu mich auch schon auf die näxte Ausgabe (mit Lupe?). Aber wie jeder gesetzestreue Hamburger hoffe ich auch, dass der Verkehrskasper Siggi Schnellfuß wieder gesund auf freiem Fuße ist und seine gemeinen Entführern dort, wo sie hin gehören. Im Kerker zu Wasser und Brot! oder zumindest in den Kofferraum.

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