Das ist mal’n ordentlicher Soundtrack für durchzechte Nächte mit allem was dazu gehört! Der geradezu räudige Gesang von Ian (der als Engländer auf ner Überdosis Berlin hängen geblieben ist) eignet sich durchgehen zum Mitgrölen und das mit gewagten Becherschwenkern, ihr wisst schon – Hoch die Tasse! Basti (Drums), Billy (Bass) und Marcus (Gitarre; mag Senf-Metallic) sorgen währenddessen für Bewegung in die Beine. Das das alles dann nicht zu sehr nach Dropkick Murphys klingt, dafür sorgen Roland und (neuerdings) Ingrid am Saxophon und bringen so die ganze Ska-Sache ins Rollen. Ich glaube es gibt auch nicht viele deutsche Skabands die so weit rumkommen wie die Pillocks. Tschechien, Niederlande, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Italien, Belgien und Japan wurden auf diversen Touren schon bereist. Und während ich diese Review schreibe, sind die Damen und Herren grade von ihrer Südamerika-Tour zurück. Die wissen wie man was auf die Beine stellt, was meinen vollen Respekt verdient. Um aber wieder zur CD zurück zu kommen, gibt es da noch einen Song ganz am Ende. Den so genannten Bonus-Band-Song: Der nennt sich Pyromaniax (Auch wenn was anderes draufsteht!) und kommt von der Berliner Band „Bite the Bullet“. Das hab ich – bei nicht-Split-CD’s – auch noch nie gesehen, ist aber nut gute Idee und schafft ein wenig Abwechslung. Insgesamt eine ziemlich gelungene Platte und eine sehr sympathische Band!
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